- Einleitung
- Wo komm ich her, wo will ich hin?
- Ein neues Kapitel beginnt
- Raus aus der Komfortzone
- Der Sprung ins kalte Wasser – meine ersten Schritte als Copywriterin
- Aufgeben? No way!
- Yes or no?
So oft habe ich darüber nachgedacht, einen eigenen Blog zu starten. Andere auf meine Reise mitzunehmen und meine Gedanken aufzuschreiben.✍️ Um manch Unausgesprochenes auf eine andere Art und Weise zu erzählen. Um mich leichter zu fühlen, freier, „aufgeräumter“. Denn meine Gefühle mit Schreiben auszudrücken fällt mir leichter, als sie auszusprechen.💬 Also, let’s go!
Wo komm ich her, wo will ich hin?🎯
Im Leben läuft ja bekanntlich nichts nach Plan. Und wenn doch – Respekt! Aber macht das Leben dann überhaupt Spaß?🤔
Bei mir ist es ja so, dass gefühlt nichts nach Plan läuft. Nicht mal das Einkaufen! Ich bin eine kleine Chaotin – das wirst du hier noch öfter merken.😅
Also, zurück zum planlosen Leben.
Bis zu einem gewissen Punkt lief es bei mir wie wahrscheinlich dem Großteil ab:
- Einschlung mit 7 (August-Kind…),
- Realschule,
- erstes Praktikum mit 14 bei einer Krankenkasse, weil mein Cousin dort arbeitete.
Mit 16 dann die große Frage: Ausbildung oder Fachabitur? Lernen oder Geld verdienen?Hm…das Lernen blieb ja bei beiden Optionen nicht aus. Bei der Ausbildung konnte ich aber Geld verdienen und das wog schwerer, als NUR zu lernen und wahrscheinlich noch mehr, als es in einer Ausbildung der Fall ist. Ich hatte ja keine Ahnung, wie das alles abläuft. Woher denn auch? Mit 16?? Wer hat denn in dem Alter schon Ahnung vom Leben?
Naja, auf jeden Fall kam ein Bürojob für mich nie in Frage, obwohl meine Eltern mir IMMER sagten, dass das ein „richtiger“ Beruf wäre, mit gutem Geld und guten Arbeitszeiten.
Mein Wunsch war es damals, „was mit Menschen“ zu machen. Am liebsten in der medizinischen Richtung.
Meine beste Freundin bekam damals einen Ausbildungsplatz in einer Arztpraxis. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, auch diesen Weg einschlagen zu wollen. Warum auch immer. Also schrieb ich einige Bewerbungen an verschiedene Praxen. UND an eine einzige Zahnarztpraxis. 3 mal darfst du raten, von wem ich die Zusage bekam…
Richtig! Vom Zahnarzt. Fun Fact: Meine Schwester machte 3 Jahre zuvor auch eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten.
Obwohl die Praxis über 30 km von meinem zu Hause entfernt war und meine Eltern und ich zu erst nicht wussten, wie ich da hin- und zurückkommen sollte, fanden wir eine Lösung.
Meinen Führerschein hatte ich mit 17 Jahren in der Tasche und somit das begleitete Fahren. Meine Paten wohnten in einem Ort, der nur 10 km von meinem Ausbildungsort entfernt war und so konnte ich zwei mal in der Woche bei ihnen schlafen. Das zog ich dann durch, bis ich 18 war und alleine Auto fahren durfte.
Die Ausbildung brachte ich zu Ende und arbeitete anschließend noch fast 5 weitere Jahre in dieser Praxis. Doch schon währenddessen machte ich mir Gedanken um meine Zukunft. War es das schon? Soll ich diesen Beruf bis zur Rente ausüben? KANN ich das gesundheitlich überhaupt? Oder spaziere ich irgendwann mit Rollator in die Praxis, weil ich solche Beeinträchtigungen durch die schlechte Haltung während der Arbeit am Stuhl habe? Ist natürlich etwas übertrieben, aber ich glaube trotzdem nicht allzu weit hergeholt…
Zu einem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass ich eine andere Zahnarztpraxis „ausprobieren“ muss, bevor ich mich dazu entscheide, einen ganz anderen beruflichen Weg einzuschlagen. Und zack – gesagt, getan.
Ich bewarb mich in einer Praxis, hatte das Vorstellungsgespräch und war sofort total angefixt, weil die Chefin so freundlich und locker war und ich dachte, dass diese Praxis genau das war, was ich suchte.
Kurz bevor ich die Praxis wechselte, kam etwas Unvorhergesehenes dazwischen.
Bei mir wurde Ende 2016 Multiple Sklerose festgestellt. Mehr dazu, liest du bald in einem anderen Blogpost. Das würde hier sonst den Rahmen sprengen. 🤯
Das bedeutete, dass ich mich aufgrund der Diagnose von meinen ehemaligen Chefs und Kolleginnen gar nicht verabschieden konnte, da ich im neuen Jahr in der neuen Praxis gestartet bin.
Es dauerte nicht lange und ich bereute meine Entscheidung mit dem Praxiswechsel. Mit den neuen Kolleginnen verstand ich mich super. Aber wie es in einem reinen Mädels-Team halt so ist, gab es öfter mal Zickereien und auch andere „Problemchen“. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen.🤫
Auf jeden Fall staute sich in mir allmählich noch mehr Unzufriedenheit an. Unzufrieden mit dem Geld, mit den Arbeitszeiten mit den Arbeitsbedingungen. Ich konnte und wollte nicht mehr. Ich fühlte mich nicht mehr wohl, kam jeden Tag nach Hause mit schlechter Laune, die ich an meinem (damals noch) Freund ausließ. Weinte, hatte Angst vorm nächsten Tag.
Also schrieb ich erneut Bewerbungen. Hätte ich gleich mal auf meine Eltern gehört, als sie mir dazu rieten, in einem Büro zu arbeiten. Manchmal haben sie halt doch Recht…
Ich wusste nicht warum, aber ich bewarb mich einfach mal auf gut Glück als Industriekauffrau. Zumindest war das Gehalt besser als der damalige (leicht übertrieben) Hungerlohn einer Zahnarzthelferin.😅
Und tatsächlich hatte ich zwei Vorstellungsgespräche bei regionalen Industriebetrieben.
Von beiden hatte ich die Zusage, doch am Ende entschied ich mich für das Unternehmen, bei dem ich das bessere Bauchgefühl hatte.
Also reichte ich bei meiner Chefin die Kündigung ein, die natürlich alles andere als begeistert war. Aber mir viel ein riesiger Brocken vom Herzen und ich fühlte mich gleich viel erleichterter. Die Gewissheit, diese Praxis bald verlassen zu dürfen, hat mich innerlich geradezu aufblühen lassen. Ich zählte die Tage, bis ich endlich gehen durfte. Klingt fast so, als wäre ich im Gefängnis gewesen und darf endlich wieder in Freiheit. Ist natürlich ein blöder Vergleich, aber für mich fühlte es sich trotzdem irgendwie so an.🙈
Ein neues Kapitel beginnt📖
Einige Zeit später stand der erste Tag meiner neuen Ausbildung bevor. Ich fühlte mich wirklich so , als würde ich gerade eingeschult werden – mit 27 Jahren.🎒 Hat nur noch die Zuckertüte gefehlt. Meine ersten Ausbildungstage und -wochen waren richtig super. Ich fühlte mich wohl und war einfach nur begeistert. Und so fasziniert, wie Arbeit auch sein kann. Ich war ja quasi in einer ganz anderen Welt. Bis jetzt kannte ich nur den Zahnarztstuhl in einer kleinen Praxis. Jetzt waren da plötzlich riesige Maschinen in einer noch größeren Produktionshalle und ich brauchte ehrlichgesagt etwas, bis ich mich im Betrieb auskannte und mich nicht mehr verlief…🤭
2,5 Jahre später konnte ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich abschließen und bekam das Angebot, als Assistentin der Geschäftsleitung zu arbeiten. „Wow! MEGA! Besser geht’s doch eigentlich gar nicht!“, dachte ich mir und musste natürlich sofort zuschlagen. Und ich bereute diese Entscheidung nie. Vielleicht hatte ich nicht die Freiheiten, die ich in einer anderen Abteilung gehabt hätte, wie z. B. flexibles Home Office und flexiblere Gleitzeit (klingt widersprüchlich, da Gleitzeit ja eigentlich flexibel ist…). Aber ich machte die Arbeit wirklich gerne und verstand mich auch mit meiner Bürokollegin super.
Nach knapp 2 Jahren in dieser Position wurde ich von meinem positiven Schwangerschaftstest überrascht. Long Story short – 9 Monate später durfte ich mein Baby in den Armen halten. 👶💗
Einige Monate nach der Geburt meiner Tochter ging ich auf die Suche nach einer leichten Methode, Geld zu verdienen. Von zu Hause aus. Ein paar Stunden am Tag. Und von überall aus. Klingt natürlich zu schön, um wahr zu sein. In diesem großen überfluteten Internetdschungel – oder besser gesagt: Social Media Dschungel – hat es mir natürlich – dem Algorithmus sei Dank – tausende Vorschläge ausgespielt. Von Hörbücher einsprechen bis hin zu irgendwas, was sich nach Schneeballsystem anhörte. Doch irgendwann bin ich tatsächlich auf eine Seite gestoßen, die mich wirklich ansprach. Da ging es um Copywriting. Copy – WAS?? Fragt sich jetzt bestimmt der ein oder andere. Genau das musste ich auch erst mal unter die Lupe nehmen. Vorher habe ich noch nie davon gehört und hat für mich so geklungen, als würde ich etwas von jemand anderem kopieren. Aber genau DAS war es nicht. Es geht darum, seine Schreibdienste anderen Selbstständigen, Unternehmern oder ganzen Betrieben anzubieten und einfach Werbetexte zu schreiben. Dabei kann es sich um Social Media Content, Blogbeiträge oder E-Mail-Marketing handeln. Man muss nicht einmal gut schreiben können, das lernt man alles in dem Mentoring – hieß es auf der Seite. Bevor ich mich entscheiden musste, konnte ich sogar erst noch eine Masterclass besuchen, in der das ganze Programm vorgestellt wurde. Und damit hatten sie mich eigentlich schon. Es hat sich so gut angefühlt und angehört, dass ich das angebotene Kennenlerngespräch natürlich buchte.
Raus aus der Komfortzone🚀
Da saß ich also, vor dem Laptop, sprechend mit einer fremden Person über eine Sache, von der ich gar keine Ahnung habe. Klar, in meinem Job als Assistenz hatte ich auch Videocalls und saß vor der Kamera. Aber das war eine Fremde! Und ich wusste gar nicht so richtig, welche Fragen ich stellen sollte und was auf mich zukommt.
Doch das Gespräch war sehr aufschlussreich und informativ. Es handelte sich also um ein Mentoring, eine Art Ausbildung sozusagen, die über 4 Monate gehen sollte. Mir wurde erklärt, dass es einen Online-Mitgliederbereich gibt, in dem den Teilnehmerinnen Videos zur Verfügung gestellt werden (kleiner Hinweis: die Zielgruppe sind wirklich nur Mädels UND es sind viele Videos, sehr viele!).
Das Videomaterial reicht von Verkaufspsychologie bis hin zum Marketing und Textgattungen. Und da ich ja in meinem Job als Assistentin auch öfter mal Texte schreiben durfte, fühlte ich mich irgendwie schon etwas sicherer und dachte, das schaff ich schon.
Und dann fragte ich ganz vorsichtig nach dem Preis. Geschenkt bekommt man ja bekanntlich eh nix. Als Gegenfrage bekam ich ein „Was ist es dir denn wert?“. Puh! Na toll! Gute Frage. Da saß ich also, voller Vorfreude und Euphorie und dann diese Frage? Ich meine, mir war klar, dass ich das Mentoring nicht für nen Appel und ein Ei hinterher geworfen bekomme. Doch nachdem ich diese Frage hörte, war mir klar, dass es nicht nur 50 Euro sein werden. Ich werde hier übrigens nicht verraten, welchen Preis das ganze hatte, da mir die Gefahr zu groß ist, dass ich von gewissen Personen sozusagen „eine auf den Deckel bekomme“. 😅No need, thanks! Das ist übrigens auch der Grund, warum ich niemandem was von meinen Vorhaben erzähle. Weil ich nicht meine Illusionen nehmen lassen will und mich nicht verunsichern lassen möchte. Deshalb erfahren sie erst davon, wenn alles gut läuft.
Also an alle, die sich angesprochen fühlen: Sorry, aber ihr wisst, dass ihr kleine Skeptiker seid…😁
Mit meinem Mann allerdings sprach ich natürlich darüber. Nachdem ich den Preis hörte und die Schnappatmung allmählich nachließ. Ich glaube, ich brauche hier nicht zu erwähnen, dass auch er nicht gerade begeistert war, aber ich war voller Tatendrang und so motiviert, endlich ortsunabhängig und selbst bestimmt Geld zu verdienen. Mit der Chance, vom Copywriting eines Tages leben zu können.
Natürlich sagte ich nicht ohne zu zögern JA. Es ging immerhin um eine Menge Geld (zumindest für mich war es viel Geld). Doch die wichtigste Frage, die ich gestellt bekommen habe, war die Frage nach meinem Warum. Was ist mein Warum? Warum möchte ich diesen Weg gehen? Und dieses Warum habe ich immer noch vor Augen, denn es ist meine Tochter. Meine Familie! Ich möchte – nein, ich WILL – für sie da sein. Egal, wann sie mich braucht. Ich möchte nicht jeden Cent umdrehen müssen, wenn sie mich irgendwann fragt, ob sie eine Kugel Eis haben darf.
Ich möchte nicht jeden Tag meinen Kontostand ansehen und mir Sorgen machen, ob wir den Ausflug am Wochenende machen können oder doch lieber zu Hause bleiben, weil das Geld einfach gerade mal wieder knapp ist. Ich könnte noch ewig so weiter machen.
Also sagte ich ein paar Tage später bei der anderen Gründerin (das Mentoring wurde von zwei Mädels ins Leben gerufen) per Videocall zu.💪
Der Sprung ins kalte Wasser – meine ersten Schritte als Copywriterin👣
Im September 2024 begann sie. Meine Reise als Copywriterin. ✈️
Ich klickte mich durch die ersten Videos und hörte aufmerksam zu. Alles so, wie es zeitlich für mich passte. Meistens am Abend, da tagsüber meine kleine Tochter natürlich Priorität hatte und ich nicht am Laptop sitzen wollte, während sie neben mir umherkugelte.
1-2 mal wöchentlich fanden Strategiecalls statt. Darin konnte jede Teilnehmerin ihren aktuellen Stand mitteilen und natürlich auch Fragen stellen. Wir waren eigentlich immer eine recht bunt gemischte Gruppe und die Fragen der anderen waren sehr interessant. Einige Wochen später durfte ich endlich meine ersten Textproben schreiben, die ich dann auch zur Korrektur verschickte. Das Feedback der Mentorinnen war immer super und nie negativ. Die Verbesserungsvorschläge haben sich nie nach „was ist das denn für’n Scheiß“ angehört, sondern regten mich zum Nachdenken an. Umso mehr freute ich mich über mein erstes Feedback, in dem ich richtig gelobt wurde. Hach, war das ein tolles Gefühl und ich war gleich total beflügelt und motiviert, weiter zu machen!🔥
So, das war die Theorie. Ich musste aber halt auch mal an die richtigen Kunden. An echte Menschen! Und wo komm ich jetzt an Kunden, die nach einer Copywriterin suchen?
Erste Anlaufstelle war für mich Facebook. Da musste ich erst mal mein eingestaubtes Profil wieder aktivieren. Und sämtlichen Gruppen beitreten. Und dann mein selbstgebasteltes Portfolio hochladen. Und noch nen hübschen Text dazuschreiben. Das war ja das Nächste, wofür ich meine Komfortzone verlassen musste.🫣 Öffentlich mit meinem Gesicht was posten. Was dann fremde Menschen zu Gesicht bekamen.
Zuerst ging mein Aufruf nur an Testkunden. Also ohne Bezahlung, was ich so nie wieder machen würde. Denn es war ja meine Zeit, die ich dafür investierte. Von einer Testkundin bekam ich ein Testimonial, für das ich wirklich dankbar war. Die zweite (potentielle) Kundin ist gleich abgesprungen, nachdem ich ihr auf ihre Frage nach meinem Stundenlohn antwortete, falls eine langfristige Zusammenarbeit zustande kommen sollte.
Das ist so ein Punkt in dem Mentoring. Man wird ermutigt, sich nicht unter Wert zu verkaufen. Nur zahlt einem das dann leider niemand. Das ist zumindest meine Erfahrung. Nur mal am Rande erwähnt…
Mit der dritten Testkundin arbeite ich heute noch zusammen. Ich durfte schon Blogposts als Gastbeitrag (also unter meinem Namen) schreiben. Worauf ich so dermaßen stolz bin! Als Gegenleistung bot sie mir an, eine Podcastfolge mit ihr aufzunehmen. Da überlegte ich natürlich nicht lange. Auch DAS war wieder ein weiterer Schritt raus aus meinem sicheren Terrain. Aber es fühlte sich so gut an und machte so viel Spaß.
Sorry, jetzt bin ich kurz abgeschweift. Zwischenzeitlich näherte sich das Mentoring dem Ende und ich war leicht deprimiert. Ich hatte noch keine festen Kunden oder zumindest Aufträge, für die ich erstes Geld bekommen hätte. Mein Kleinunternehmen meldete ich dennoch schön brav beim Finanzamt an. Was auch nochmal so ein Once-in-a-lifetime-Moment für mich war. Vor ein paar Monaten wagte ich nicht einmal davon zu träumen, ein Gewerbe anzumelden.💭
Nach langer Überlegung, ob ich sichtbar werden möchte oder nicht, bastelte ich mir ein Business-Profil auf Instagram. Typisch ich, dass ich mir in erster Linie Gedanken darüber mache, was andere über mich sagen, wenn sie mich „öffentlich“ auf IG sehen. Dass mich Leute erkennen, und mich auslachen, was eigentlich totaler Bullshit ist. Andere ziehen ihr Ding doch auch durch und sprechen sogar in die Kamera. Da kickten mal wieder die Selbstzweifel.
Auf jeden Fall macht mir das Erstellen von Content und Templates extrem viel Spaß, doch es ist auch ziemlich zeitaufwendig. Immerhin habe ich stolze 28 Follower, die meine Mühen betrachten oder vielleicht auch einfach weiterscrollen – yay!!! Die wollen auch nicht wirklich mehr werden. Auch mit Communitymanagement und was man nicht alles dafür tun kann, um gesehen zu werden. Ich bin ehrlich, auch das nimmt wahnsinnig viel Zeit in Anspruch. Zeit, die ich momentan einfach nicht habe, auch wenn ich noch in Elternzeit bin und wahrscheinlich jeder (kinderlose) denkt: Du bist daheim, du hast doch Zeit! Hm…genau! Von wegen!🤔
Aufgeben? No way!❌
Nun war also der Tag gekommen, an dem das Mentoring zu Ende ging und ich meinen letzten Call in einem Meeting hatte. Als ich an der Reihe war, bin ich vor Frust in Tränen ausgebrochen. Es gab kein Halten mehr. Ich ließ meinen Emotionen einfach freien Lauf. In dem Moment war es mir egal, ob da „fremde“ Leute waren. Ich war nur so enttäuscht von mir, in diesen 4 Monaten nichts außer Testkunden an Land gezogen zu haben. Andere erzählten, dass sie schon erste Aufträge erhielten und das machte mich so wütend. Wütend auf mich, dass ich meine Zeit falsch investierte. Die Mädels waren so lieb und versuchten, mich zu motivieren und sagten, dass ich in meinem Tempo weiter machen soll und wenn es jetzt nicht klappt, dann halt in einem Jahr.
Das gab mir zu denken und dann stolperte ich über diesen Satz:
„It doesn’t matter how slowly you go, as long as you won’t stop!“💫
Und den halte ich mir immer wieder vor Augen. Ja, ich ging los, um etwas in meinem Leben zu verändern. Und ja, ich wollte, dass es so schnell wie möglich funktioniert. Doch ich merkte, dass meine Prioritäten einfach seit der Geburt meiner Tochter wo anders liegen: bei IHR.💗 Und genau so soll es doch sein. Ich gebe nicht auf, auch wenn ich meinen Insta-Account erst mal mehr oder weniger auf Eis gelegt habe. Auch wenn ich nicht Tag für Tag da sitze und krampfhaft versuche, Kunden zu finden. Im Moment fühle ich es einfach nicht. Es werden wieder Tage kommen, an denen ich voller Motivation bin und wieder richtig was für mein Business tun möchte. Das weiß ich! Aber im Moment fühlt es sich einfach nicht gut genug an. Dennoch bin ich mega dankbar für die Erfahrungen, die ich bis hier her sammeln durfte. Denn die sind unbezahlbar!
Meine Familie steht an erster Stelle. Und ich fand durch diesen Blog wirklich etwas, was mir so viel Spaß macht. Gerade weiß ich noch nicht mal, ob das jemand lesen wird. Aber selbst, wenn nicht – es ist ja auch eine Art Tagebuch für mich. Meine Sorgen und Kummer von der Seele schreiben.🖋️
Yes or no?🤔
So, jetzt hast du hoffentlich einen kleinen Einblick bekommen, wie ich an diesen Punkt gekommen bin. Vielleicht geht es dir ähnlich und du kannst dich etwas in meine Lage hineinversetzen. Oder du überlegst auch, in die Selbstständigkeit zu starten, bist dir aber noch nicht 100% sicher. I feel you! Ich verschwende auch oft zu viel Zeit mit dem Gedanken: Soll ich’s wirklich machen? Oder lieber doch nicht?
Doch wenn du für etwas brennst, wenn du diese Sache nicht mehr aus deinem Kopf bekommst…mach’s, tu es einfach! Auch wenn andere versuchen, dich auszubremsen. Hast du etwas zu verlieren? Nein? Dann go for it!🤝
Es ist DEIN Leben und DU darfst entscheiden, wie du es leben möchtest.💞
Alles Liebe,

Hat dich mein Weg inspiriert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar oder folge mir auf Instagram: @morethanwords_copywriting


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